Max – 3.Klasse: eine Erfolgsgeschichte

Bevor die damalige Klassenlehrerin Frau Huber die Dienstleistungen des Sehmobils in Anspruch nahm, hatte der schulische Alltag für den jetzt 9-Jährigen eher frustrierend ausgesehen. Aufgrund mehrerer Beeinträchtigungen war es Max kaum möglich dem Unterricht zu folgen. Deshalb fiel der Junge immer wieder durch Stören und vermeintliches Desinteresse auf.

Tatsächlich aber war er oft nicht in der Lage mitzuarbeiten – wie sich noch herausstellen sollte – weil sein Sehvermögen derart eingeschränkt ist, dass er beispielsweise das auf der Tafel Dargestellte gar nicht erkennen konnte!

„Max war der sprichwörtliche Zappelphilipp und Klassenclown!“, so Frau Huber, “höchste Zeit aktiv zu werden!“. Und Sie nahm Kontakt mit den Spezialisten des Blindeninstituts auf. 

Nach der daraufhin durchgeführten Testung des funktionalen Sehens durch die Orthoptistin des Sehmobils, erfolgte eine umfassende Analyse der Situation. Zu grundlegenden Änderungen führte dann die Beratung durch den Leiter des Sehmobils, Herrn Biber, zu sehbehindertenpädagogischen Aspekten bezüglich der Raumgestaltung und der Adaption des Unterrichts. 

Mittlerweile verfügt Max über ein Bildschirm-Lesegerät mit Tafelkamera, um sich Arbeitsblätter und Tafelanschriften entsprechend vergrößert ansehen zu können. Zusätzlich erhält er Unterstützung durch eine Schulbegleiterin.

 

Heute begegnet Max – und er ist damit kein Einzelfall – weitgehend den schulischen Anforderungen seiner dritten Klasse. „Eine Tatsache, die uns Mut macht, inklusiven Unterrichtskonzepten durch unsere Beratung zum Erfolg zu verhelfen!“, so Biber.