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Allergene

Nach der 7. Änderung der Europäischen Richtlinie vom 27. Februar 2003 werden 26 Substanzen als Substanzen eingestuft, die bei bestimmten Personen möglicherweise allergische Reaktionen auslösen.

Darum werden diese Substanzen in der Liste der Inhaltsstoffe der kosmetischen Produkte aufgeführt, wenn ihre Konzentration 10 ppm (10 mg/Liter) in Leave-on-Produkten, wie Gesichtscreme, Körpermilch, und 100 ppm (100 mg/Liter) in Rinse-off-Produkten, wie Duschgel, Shampoo, Seife, übersteigt.

LISTE DES 26 SUBSTANCES CONCERNEES :
  • Coumarin
  • Eugenol
  • Evernia prunastri
  • Evernia furfuracea
  • Farnesol
  • Geraniol
  • Hexyl cinnamal
  • Hydroxycitronellal
  • Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde
  • Isoeugenol
  • Limonene
  • Linalool
  • Methyl 2-octynoate
  • Alpha-isomethyl ionone
  • Amyl cinnamal
  • Amyl cinnamyl alcohol
  • Anise alcohol
  • Benzyl alcohol
  • Benzyl benzoate
  • Benzyl cinnamate
  • Benzyl salicylate
  • Butylphenyl methylpropional
  • Cinnamal
  • Cinnamyl alcohol
  • Citral
  • Citronellol

A.O.C.

A.O.C Zone:
Haute, Provence Lavender Essential Oil

Um das Prädikat A.O.C. zu erhalten, wird das ätherische Öl einem Geruchstest unterzogen und physikalisch-chemisch analysiert, um zu bestimmen, ob es in seiner Zusammensetzung den festgelegten Qualitätsnormen entspricht.

Das Olivenöl, das wir in unseren Produktformeln verwenden, trägt das AOC Label: AOC Baux de Provence für unsere Linie Olive und AOC Haute-Provence Biologique für unsere Gesichtspflegelinie BIO Olive.


Aromatherapie

Vom Lateinischen "aroma" und dem Griechischen "therapeia": mit ätherischen Ölen oder Essenzen behandeln. Die ätherischen Öle werden durch Wasserdampfdestillation aus den Pflanzen (Zweige, Blüten, Wurzeln, Rinden …) gewonnen. Bei der Destillation wird Wasserdampf durch das Pflanzenmaterial geleitet, der beim Abkühlen der Pflanze das ätherische Öl entzieht.
Die Essenzen werden aus Rinden / Zitrusfruchtschalen ausgepresst. Durch ihren hohen Wirkstoffgehalt bieten sie uns das Beste der Natur und wirken in sehr geringer Dosierung.

Phytotherapie

Vom Griechischen « phyton » : Pflanze und « therapeuein » : behandeln. Die Phytotherapie ist die Kunst, sich mit Pflanzen zu heilen. Seit langer Zeit nutzen die Menschen die Pflanzen in ihrem täglichen Leben als Aufguss, Tee oder Umschläge.

Seit über 30 Jahren verwenden wir Wirkstoffe auf pflanzlicher Basis und stützen uns dabei auf ein Wissen, das in Jahrhunderten erworben wurde. Ätherische Öle (Aromatherapie), Blütenwasser, Pflanzenöle und –butter, Extrakte, Pulver, Kerne, Rinde … insgesamt mehr als 200.


Optimale Konzentration

In der Phytotherapie macht ein Tropfen mehr oder weniger einen großen Unterschied aus. Wir testen unsere Wirkstoffe in unterschiedlichen Dosierungen, um sie in unseren Produkten in optimaler Konzentration zu verwenden und höchste Wirksamkeit und beste Hautverträglichkeit zu erzielen. Wir beweisen die Ergebnisse unserer Forschung durch klinische Tests in vivo und in vitro und lassen die Resultate patentieren. Schließlich weisen wir die Wirksamkeit der fertigen Formulierungen durch Labortests und Tests mit freiwilligen Testpersonen nach und lassen zum Beispiel die Zufriedenheit mit Gesichtspflegeprodukten beurteilen.


Angemeldete Patente

Patent Pending

Wir investieren in die Forschung und lassen die Wirksamkeit der Wirkstoffe durch klinische Tests in vitro und in vivo (an freiwilligen Testpersonen) von unabhängigen Laboren testen. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten werden patentiert.

Angemeldete Patente für :


Shea Tree

Nachhaltige Entwicklung in Burkina Faso

In den 80er Jahren besuchte Olivier Baussan Burkina Faso und entdeckte den „magischen Baum“, den Karitébaum und die mit ihm verbundenen Traditionen, die Ernte der Kariténüsse und die Verarbeitung bis zur Karitébutter, die auf dem Markt verkauft wird. Es sind die Frauen, die die Geheimnisse und Anwendungen kennen. Er schloss mit den Frauen einen Partnerschaftsvertrag und begann mit der Herstellung einer Seife auf der Basis von Karitébutter. So begann für L’Occitane das Abenteuer Karité, noch bevor man von fairem Handel oder Wirtschaft unter ethischen Gesichtspunkten sprach. Einige Zeit später erblickte eine komplette Pflegelinie das Licht der Welt.

Die Prinzipien

1. Eine respektvolle Zusammenarbeit

  • Die Wertschätzung der Arbeit der Frauen. L’Occitane kauft die am Ort hergestellte Butter direkt von 3 Kooperativen mit über 11 000 Frauen - und nicht nur die Kariténüsse zu einem niedrigen Preis, um sie dann in Europa zu verarbeiten.
  • Die Frauen werden fair bezahlt um Produktionskosten zu decken (einschließlich der Kosten für Umwelt- und Sozialverantwortung). Davon wird ein Anteil für Investition zurückgelegt. L'OCCITANE übernimmt die Container- und Transportkosten.
  • Optimale Arbeitsbedingungen: In 2007 finanziert L'OCCITANE einen neuen Produktionsstandort von 400 m² in Ouagadougou. « L’espace Karité» umfasst eine Produktionseinheit, eine Lagerhalle und ein Analyselabor.

2. Die Entwicklung der örtlichen Produzenten wird unterstützt, um ihnen zur Unabhängigkeit zu helfen:

Shea Tree
  • Vorfinanzieren der Produktion (durch eine Vorauszahlung von 80% bei Bestellung).
  • Unterstützen der Kooperativen bei der Produktion, dem Export und dem Erschließen neuer Absatzkanäle
  • Aufbau eines immer gewinnbringenderen biologischen Anbaus. L'OCCITANE setzt sich für die Erlangung der Ecocert Bio-Zertifizierung ein.
  • Partnerschaft mit Hilfsorganisationen in Burkina Faso im Karité-Wirtschaftszweig. Vor allem die Nicht-Regierungsorganisation DYFAB (Dynamisierung des Landwirtschafts- und Lebensmittelsektors) hilft beim Auf- und Ausbau des kontrollierten Landbaus, bei Logistikfragen, Verwaltungsformalitäten und arbeitet mit L'OCCITANEs Einkaufsabteilung und den drei Frauenkooperativen zusammen.

3. Wirtschaftliche Partnerschaften

  • 2004: Training im L'OCCITANE Werk von Herrn Konate, Techniker von einer kleinen Seifenmacherei, in der Herstellung und Zusammensetzung von Seifen, dann Hilfe zum Aufbau seiner eigenen Seifenfabrik.
  • 2006: L'OCCITANE wird für diese Aktion ausgezeichnet und erhält im Juni 2006 den Preis für wirtschaftliche Partnerschaft.
  • 2007 and 2008: L'OCCITANE bestellt über 170 000 Seifen bei Herrn Konate für die karitative Aktion zugunsten von ORBIS, einer Nicht-Regierungsorganisation, die Erblindung in armen Ländern bekämpft. L'OCCITANE unterstützt die Herstellung der Produkte "Made in Burkina Faso".

Welchen Nutzen haben die Frauen?

Die in Burkina Faso hergestellte Karitébutter bringt allen am Herstellungsprozess (Ernte und Verarbeitung) beteiligten Frauen eine bessere Bezahlung. Sie ist nicht teurer als ein in Europa hergestelltes und über den Großhandel vertriebenes Produkt. Die Kosten und Nutzen sind jedoch anders verteilt. Die Mehrkosten, die an die Produzentinnen gezahlt werden, werden durch den Wegfall der Kosten für Zwischenhändler kompensiert

  • Öffentlich bekannt gegebene und garantierte Preise
    Der Einkaufpreis für Mandeln und Karitébutter wird auf der Generalversammlung allen Frauen gleichzeitig mit der Vorfinanzierungsvorauszahlung bekannt gegeben.
  • Sozialfonds
    Die Verwendung der Fonds für Bildungs- und Gesundheitsprojekte wird von jeder Kooperative beschlossen.
  • Qualitätsverpflichtung
    Ziel ist die Sicherstellung der Transparenz und Nachverfolgbarkeit.

BIO Zertifikat

Das Zertifikat bekommen Produkte aus biologischem Landbau nach den europäischen Vorschriften, die 1991 in Kraft getreten sind und die Beachtung bestimmter Grundsätze vorschreiben:

  • Achtung des Ökosystems durch Anbau- und Bewirtschaftungsmethoden, die das natürliche Gleichgewicht bewahren.
  • Verzicht auf chemische Dünger und Pestizide oder synthetische Herbizide
  • Kein Einsatz von genetisch veränderten Organismen (Genetically Modified Organisms - GMOs).
  • Erzeuger und Verarbeiter biologischer Produkte verpflichten sich zur Kontrolle durch Zertifizierungsorganisationen
  • Die Nachverfolgbarkeit der Herkunft der Pflanze in jedem Erzeugerland.

Parallel trat in USA in 2002 das NOP (National Organic Program) und in Japan im Jahr 2000 der JAS (Japan agricultural Standard) in Kraft.

Kosmetikprodukt mit BIO-Zertifikat

Ein Kosmetikprodukt mit dem BIO-Zertifikat muss strenge Vorschriften erfüllen, die von europäischen und amerikanischen Zertifizierungsorganisationen, wie Ecocert, BDIH, USDA, Soil Association, Nature et progrès etc, definiert sind.

Diese Vorschriften verlangen strengere Standards als die, die für herkömmliche Kosmetikprodukte gelten.

Diese Normen garantieren die Achtung der Umwelt während der gesamten Produktionskette, die Achtung der Verbraucher und die Verwendung natürlicher Substanzen von hervorragender ökologischer Qualität

Die BIO-Pflegeprodukte von L'OCCITANE erfüllen die Anforderungen von Ecocert, die die zulässigen Substanzen und deren Anteile festlegen:

  • mindestens 95% natürliche Inhaltsstoffe oder Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs
  • mindestens 95% der pflanzlichen Inhaltsstoffe haben das BIO Zertifikat
  • mindestens 10% der gesamten Inhaltsstoffe sind BIO zertifiziert

Synthetische Duftstoffe, synthetische Farbstoffe, Silikone und Mineralöle dürfen nicht verwendet werden. Nur solche synthetischen Inhaltsstoffe sind zulässig, die unverzichtbar und nicht durch natürliche Substanzen zu ersetzen sind.

Warum sind nicht alle unsere Produkte BIO-zertifiziert ?

Wir betrachten die biologische Kosmetik realistisch. Wir wollen unser Angebot weiter ausbauen, müssen aber bestimmte Beschränkungen akzeptieren: die Ressourcen der biologisch-ökologischen Landwirtschaft, die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sinnlichkeit unserer Produkte.

Der Umstand, dass unter dem BIO Label viele synthetische Konservierungsstoffe nicht zulässig sind, bedeutet ein reales Risiko der bakteriologischen Verunreinigung der Produkte.

Die nicht zulässigen Konservierungsstoffe werden manchmal durch hoch konzentrierten Alkohol ersetzt, der die Haut austrocknet.

BIO zertifizierte Formulierungen enthalten aufgrund der sehr hohen Konzentration an ätherischen Ölen und Blütenwasser potenzielle Allergene und sind darum möglicherweise für bestimmte Hauttypen nicht geeignet.

Wir haben uns entschieden, unser neue Linie Karité-Baumwolle für empfindliche Haut nicht zertifizieren zu lassen, obwohl sie keine Parabene oder Farbstoffe enthält. Um dieses BIO-Zertifikat zu erhalten, müssten wir eine hohe Konzentration an pflanzlichen Bestandteilen verwenden, die möglicherweise allergene Substanzen enthalten und somit für die empfindliche Haut nicht geeignet sind. Wir treffen diese Entscheidung mit Hinblick auf die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Kunden, auch wenn wir uns damit gegen einen derzeitigen Trend stellen …

Wir versichern, dass unser gesamtes Sortiment höchsten Qualitätsansprüchen genügt und absolut naturbewusst ist.


Chemische Farbstoffe

Die chemischen Farbstoffe werden genauestens auf ihr Hautreizungs- und Allergie-Potenzial und toxische Risiken geprüft. L'OCCITANE verwendet sie darum nicht in Hautpflegeprodukten. In unseren Körperpflegeprodukten verwenden wir Farbstoffe auf pflanzlicher oder mineralischer Basis.


Cosmebio

Eine professionelle Vereinigung für ökologische und biologische Kosmetik. Ihr Ziel ist es, den Verbrauchern wirksame, nicht toxische Kosmetikprodukte zu bieten, die überwiegend aus natürlichen und biologisch-zertifizierten Inhaltsstoffe bestehen. Bei der Herstellung wird die Umwelt respektiert und die Rückverfolgbarkeit aller Inhaltstoffe gewährleistet. Die Biozertifikate Ecocert und Cosmebio stehen für die strengsten Qualitätsansprüche für Bio Produkte und Biokosmetika in Europa. Cosmebio zertifiziert ausschließlich Produkte mit einem Biopflanzenanteil von mindestens 95%.


Nachhaltige Entwicklung

Seit 30 Jahren unterstützen wir die traditionellen Produzenten der Region und beziehen von dort unsere Lieferungen: von Kooperativen der Haute-Provence unser AOC ätherisches Lavendelöl; Mandelöl von Kooperativen und Ölmühle in Gard; AOC Olivenöl vom Château d’Estoublon in Baux de Provence; AOC BIO Olivenöl und BIO Olivenblattextrakt von der Mühle der Terroirs de Haute-Provence; Honig von den Imkern des Valensole Plateau; BIO Äpfel von Obstbauern der Hautes-Alpes; Roten BIO-Reis von den Reisfeldern der Camargue; ätherisches Cade-Öl aus den Wäldern von Haut Var; Kirschextrakt von den Obstbauern in Luberon; ätherisches BIO-Immortelleöl und BIO-Zitronen-Verbene von den Destillationsanlagen auf Korsika; Karitébutter von den Frauen in Burkina Faso (partnerschaftliches Entwicklungsprojekt).

Die Inhaltstoffe werden nach strengen Kriterien ausgewählt und auf ihre Herkunft kontrolliert. Ihre Qualität und ihre Nachverfolgbarkeit müssen garantiert sein, vom Zeitpunkt der Ernte, während jedes Produktionsschrittes, bis zum fertigen Produkt. Unsere Politik leitet unser nachhaltiges Handelssystem.


Ecocert

Ecocert

Die europäische Zertifizierungs- und Kontrollorganisation für biologische Kosmetikprodukte, Ecocert, definiert nach Maßstäben der ökologischen und biologischen Kosmetik Anforderungen, die über die Regelungen für herkömmliche Kosmetikprodukte hinausgehen. Sie garantieren die praktizierte Achtung der Umwelt während der gesamten Herstellung, die Achtung der Verbraucher und die Förderung natürlicher Substanzen von überragender ökologischer Qualität.


Chemische Sonnenschutzfilter

Die Ergebnisse einer Schweizer Studie, die vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich durchgeführt wurde, legten nahe, dass bestimmte chemische UV-Filter, die in Sonnenschutz- und Kosmetikprodukten verwendet werden, Östrogenwirkung haben. (Östrogene sind weibliche Hormone. Sie können das Wachstum von Krebszellen begünstigen.) Zum Beurteilen der tatsächlichen Risiken sind weitere Untersuchungen erforderlich.

Wir verwenden bei der Herstellung unserer Sonnenpflegeprodukte nur geringe Mengen chemischer Sonnenschutzfilter in Kombination mit natürlichen mineralischen Filtern, um einen wirksamen Sonnenschutz zu erzielen. Seit 2 Jahren arbeiten wir an einem Projekt mit dem Ziel, alle chemischen Filter in unseren Sonnenschutzprodukten und Gesichtspflegeprodukte zu ersetzen.


L'OCCITANE Stiftung

Seit 30 Jahren pflegt L'OCCITANE die einfachen Werte: Authentizität, Respekt, Sinnlichkeit. L'OCCITANE setzt seine Philosophie in konkreten Engagements um, die im Laufe der Jahre in verschiedenen Projekten Ausdruck finden.

In 2006 gründete L'OCCITANE seine Unternehmensstiftung, um diesem Engagement eine eigene Basis zu geben und die Programme, für die sich das Unternehmen im Laufe der Jahre eingesetzt hat, gezielt zu unterstützen.

  • Unterstützung von Projekten für sensorisch Behinderte, insbesondere Sehbehinderte und Blinde
  • Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung für Frauen in armen Ländern
  • Bewahrung von naturverbundenen, provencalischen Traditionen

Ziel der Stiftung bei allen Programmen ist, Hilfsempfänger durch die Förderung unabhängig und selbstständig zu machen.

Die OCCITANE Stiftung stellt in einem Fünf-Jahres-Budget 3 Millionen Euro bereit, damit jedes Jahr mehrere Projekte verwirklicht werden können.


Nachhaltige Forstwirtschaft

Wir verwenden Papier, Karton und Holz aus Wäldern, die mit aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen und das Prädikat FSC (Forest Stewardship Council) erworben haben. Die Prinzipien des FSC gründen auf internationalen Abkommen, achten die Rechte von Ureinwohnern und Gemeinden. Im Mittelpunkt stehen auch der Erhalt biologischen Vielfalt des Ökosystems und der Umwelt allgemein und insbesondere die Wiederaufforstung und die Bewahrung der natürlichen Wälder. Die Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung sehen auch vor, dass für gefällte Bäume entsprechend neue Bäume nachgepflanzt werden. Um das FSC Label zu erlangen, müssen der Zustand des Waldes, die Erträge aus Produkten des Waldes, die Pflege und die sozialen und umweltmäßigen Auswirkungen regelmäßig beurteilt werden. Das Label wurde von der Nicht-Regierungsorganisation FSC geschaffen und wird u.a. von Greenpeace, Friends of the Earth und dem WWF (World Wildlife Fund) unterstützt.


Mineralöle

Bei der Herstellung unserer Pflegeprodukte bevorzugen wir pflanzliche Öle gegenüber Mineralölen. Diese Öle werden aus Samen oder Früchten mittels biologischer Verfahren gewonnen. Mineralöle bestehen aus Kohlenstoffketten und werden aus Erdölprodukten, insbesondere Paraffin, gewonnen. Sie können nicht in die Haut einziehen und bilden auf der Hautoberfläche einen undurchlässigen Film. Pflanzenöle dagegen haben eine hohe Affinität zur Haut und sind Wirksubstanzen, da sie unter anderem reich an Fettsäuren sind.


Immortelle

L'Immortelle

Die Immortelle ist eine Blume, die in Korsika wild auf den Plateaus wächst. Im Gegensatz zu anderen Blumen verblüht sie nicht, auch dann nicht, wenn man sie abpflückt.

In 2003 begann L'OCCITANE im Hochland Korsikas mit der ersten groß angelegten Immortelle-Plantage. Stephan Francisi, der durch das Entwicklungsprogramm von L'OCCITANE zum Immortelleanbau kam, bepflanzte die ersten fünf Hektar zwischen Bastia und Porto-Vecchio. Er befolgt die Regeln des biologischen Landbaus und verwendet keine chemischen Pflanzenschutzmittel und keinen Dünger.

In 2008 ist die Ausweitung des Projektes geplant; dann sollen weitere 50 Hektar bepflanzt werden.

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Natürliche Inhaltsstoffe

Natürliche Bestandteile sind pflanzliche, tierische oder mineralische Substanzen, die nicht durch chemische Bearbeitung verändert werden. Sie können physikalischen Prozessen unterzogen werden, wie Destillation, Expression, Kaltpressung, Heißpressung, Gefriertrocknung etc. Beispiele sind ätherische Öle, pflanzliche Öle, Blütenwasser, Tonerde, Fruchtkernpuder, etc.

Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs

Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sind natürliche Substanzen, die mit chemischen Verfahren bearbeitet werden, wie z.B. während der Verseifung, der Hydrogenierung (Fetthärtung) oder der Fermentation.
Beispiele: Emulgator, Gelierung, Schaumerzeuger


Synthetische Moschusverbindungen

Synthetische Moschusverbindungen werden als Duftstoffe in Kosmetikprodukten verwendet. Einige dieser Moschussubstanzen, wie Nitromoschus, werden kaum noch produziert, da man festgestellt hat, dass sie für Umwelt und Gesundheit schädlich sind. Polyzyklische Moschusverbindungen sind aufgrund ihrer Wirkung umstritten und die Experten von OSPAR* (Oslo-Paris-Konvention) raten unbedingt von ihrer Verwendung ab. Darum verwendet L'OCCITANE sie nicht in seinen Duftprodukten.

* Übereinkommen zum Schutz des Meeresraumes im Nordost-Atlantik (Oslo-Paris, 1992)

 

Begrenzte Umverpackungen

In unserem Werk in Manosque begrenzen wir die Verwendung unnötiger Umverpackung und besinnen uns auf die eigentliche Aufgabe der Verpackung:

  • SCHUTZ der Produkte gegen alle Arten von Beschädigung (mechanisch, durch Witterungseinflüsse, physikalisch-chemisch, bakteriologisch …)
  • SICHERHEIT DES PRODUKTES UND DER VERBRAUCHER in der Zwischenzeit, bis es schließlich verwendet wird (Herstellung, Lagerung, Transport, Aufstellen im Verkaufsraum …)
  • INFORMIEREN: Gesetzlich vorgeschriebene Informationen bereitstellen, über die Produktanwendung informieren, eine regelrechte "Identitätskarte" erstellen.

IM DIENSTE DER VERBRAUCHER: Die Verpackung soll das Produkt während seiner Lebensdauer schützen, praktisch und zweckmäßig und für den häufig wiederholten Gebrauch durch den Verwender geeignet sein.


Parabènes

Parabene sind Konservierungsstoffe, also Verbindungen, die der mikrobiologischen Verunreinigung von kosmetischen Zubereitungen entgegenwirken. Alle Produkte brauchen Konservierungsstoffe, um unter normalen Bedingungen verwendet werden zu können (Aufbewahrung im Badezimmer, täglicher Kontakt mit den Händen der Verwender).

Wir gehen mit den Konservierungsstoffen behutsam vor und verwenden sie in Konzentrationen, die unterhalb der in allen Ländern gesetzlich zulässigen Werte liegen. Seit einer britischen Studie von Dr. Darbre† in 2004 stehen Parabene in Verdacht, möglicherweise krebserregend zu sein. Diese Konservierungsstoffe können sich an Östrogenrezeptoren binden. (Östrogene sind weibliche Geschlechtshormone.) Sie sind jedoch durch die Gesetzgebung zur Anwendung zugelassen, werden als unbedenklich eingestuft und sind in zulässigen Konzentrationen von mehreren Behörden weltweit zur Verwendung in Kosmetika erlaubt. Sie werden auch in Medikamenten und Lebensmitteln eingesetzt.

Bei L'OCCITANE verwenden wir sie schon immer in sehr geringen Konzentrationen – 0,3% bis 0,5% -, während internationale Vorschriften eine Höchstgrenze von 0,8% vorschreiben. Wir setzen sie in Verbindung mit ätherischen Ölen ein, die das Bakterienwachstum hemmen.

Da wir den Grundsatz verfolgen, umsichtig zu handeln, ersetzen wir Parabene, wann immer es möglich ist, durch andere Konservierungsstoffe, deren toxikologisches Risiko umfassend dokumentiert ist. Seit 2005 ist die Mehrzahl unserer neuen Produkte ohne Parabene formuliert. Mittlerweile sind 80% unserer Produkte frei von Parabenen.


Natürliche Duftstoffe

Im Mittelpunkt unserer Düfte stehen natürliche Essenzen. Wir verzichten auf jegliche synthetische Inhaltsstoffe (vor allem Phtalate und synthetische Moschusverbindungen) und Allergene.


Phtalates

Phtalate werden als Fixative oder Carriersubstanzen in kosmetischen Produkten verwendet. Die gefährlichsten Phtalate wirken toxisch auf die Fortpflanzung. Bei einigen wird das Risiko als sehr gering eingestuft, wie beim DEP (Diethylphtalat), das zur Denaturierung von Alkohol in der Parfümerie generell verwendet wird. Seit 2005 verwendet L'OCCITANE keine Phtalate mehr in seinen Düften, sondern reinen Alkohol pflanzlichen Ursprungs.


Recycling

Unser Umweltbewusstsein leitet uns auch bei der Auswahl der Verpackung. Für unsere Produkte, Verpackungen, Geschenkverpackung und Werbematerial bevorzugen wir umweltverträgliches Papier oder Kartonmaterial.

Die bewusste Auswahl des Verpackungsmaterials macht unser Werk zu einem “sauberen“.

  • Recycling-geeignet: ein Stoff oder ein Produkt, das nach Gebrauch, Sammlung und Wiederverarbeitung als neuer Rohstoff zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden kann
  • Recycelt : durch Recycling entstandener Stoff. Es gibt 2 Quellen von recyceltem Material :
    • Material von Produkten, deren Lebenszyklus abgelaufen ist
    • Abfallstoffe aus anderen Herstellungsprozessen

Es gibt zahlreiche Materialien, die recycelt werden können; Glas, Papier, Holz, Kunststoff. Aluminium…


Silikone

Wir begrenzen die Konzentration von Silikonen in unseren Hautpflegeprodukten auf maximale 5%. Andere Hersteller verwenden etwas 40% Silikone und sogar bis zu 90% in einigen Produkten. Diese synthetischen Substanzen, die aus Silizium hergestellt werden, sind kaum biologisch abbaubar. Sie sorgen für eine gute gleichmäßige Verteilung auf der Haut und verleihen ein besseres Hautgefühl.


SLES (Sodium Laureth Sulfate)

SLES sind Schaumerzeuger. Sie sind nicht wegen möglicherweise gesundheitsgefährdender Wirkungen umstritten, sondern deshalb weil sie aus extrem reaktionsfreudigen Gasen gewonnen werden, die aufwändige chemische Prozesse erfordern.

Die Gefahren sind bekannt und es werden heute verschiedene Verfahren eingesetzt, um ein PEG ohne freies Ethylenoxid zu erhalten. Laureth Sulfate (PEG) ist zudem verträglicher als Lauryl Sulfate (das kein PEG ist).

Heute werden über 40% unserer schaumerzeugenden Produkte ohne SLES hergestellt und wir arbeiten an einer Verbindung aus Lauryl sulfate und milden Tensiden aus Zucker.


Dermatologische Tests

Tests an freiwilligen Testpersonen werden von einem unabhängigen Labor durchgeführt, das vom französischen Gesundheitsministerium zugelassen ist. Ein Dermatologe kontrolliert den Testablauf und die Ergebnisse.


Tierversuche

Bei Unternehmensgründung im Jahre 1976 haben wir entschieden, unsere Produkte nicht an Tieren zu testen und auch keine Tests an Tieren bei anderen in Auftrag zu geben. Wir verwenden auch keine Substanzen tierischen Ursprungs, mit Ausnahme der Produkte Bienenprodukte (Honig, Gelée royale, Propolis). Wir zählen zu den ersten Unternehmen, die diese Selbstverpflichtung auf ihre Produkte geschrieben haben. Wir setzen uns für die Nutzung und Entwicklung von alternativen Testverfahren für uns und unsere Lieferanten ein.

Um diese Einstellung noch mehr zum Ausdruck zu bringen, hat L'OCCITANE sich im Januar 2008 der Vereinigung PETA zur Verteidigung der Rechte der Tiere angeschlossen und zählt zu der Liste der 600 Unternehmen, die sich dafür aussprechen, weder die Endprodukte noch die Inhaltsstoffe an Tieren zu testen.